Gründungsgeschichte

2003 bis 2009: Eine Idee wird geboren
2003 findet in Berlin das erste Treffen erwachsener Kinder psychisch erkrankter Eltern statt. Teilnehmer_innen kommen aus ganz Deutschland und die Idee einer bundesweiten Vernetzung wird geboren. 2005 findet ein zweites Treffen in Berlin statt, doch es gelingt nicht, sich auf feste Strukturen zu einigen. Allerdings gründen Teilnehmer_innen dieser Treffen örtliche Selbsthilfegruppen für erwachsene Kinder in Heidelberg und Göttingen. 2009 findet auf Einladung von Christian Kloß, dem Initiator der Heidelberger Selbsthilfegruppe, ein weiteres Treffen von Interessierten in Heidelberg statt. Der Wunsch einer bundesweiten Vernetzung besteht weiterhin.

2010 bis 2012: Wie kann Vernetzung gelingen?
In den Folgejahren finden weitere Treffen von erwachsenen Kindern psychisch erkrankter Eltern statt: 2010 in Würzburg, 2011 in Bremen, 2012 in Göttingen. Entsprechend ihrer Möglichkeiten unterstützen Organisationen, die sich ebenfalls mit dem Thema Kinder psychisch erkrankter Eltern befassen, das Anliegen zur Gründung einer bundesweiten Vereinigung erwachsener Kinder. Vor allem bereits existierende, regionale Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung bei der Organisation von bundesweiten Treffen. Bei dem Treffen 2010 wird der „Würzburger Appell“ formuliert und verabschiedet, der unter anderem den Wunsch nach mehr moderierten Gruppen für erwachsene Kinder beinhaltet.

2013 bis 2014: Der Verein Seelenerbe wird gegründet
Die am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) tätige Dipl. Psychologin Gyöngyvér Sielaff unterstützt das Anliegen der überregionalen Vernetzung und organisiert zusammen mit ihrer Gruppe das siebte Treffen der erwachsenen Kinder, welches 2013 in Hamburg stattfindet. Bei einem Folgetreffen am UKE im Frühjahr 2014 wird schließlich eine Vereinssatzung verabschiedet und der siebenköpfige Vorstand gewählt. Folgende Personen gehören damit dem Vorstand an und vertreten den Verein nach außen: Irmela Boden (Remscheid), Iris Dewald (Göttingen), Christian Kloß (Heidelberg/Berlin) Stefan Schneider (Ingolstadt), Monika Schöne und Gyöngyvèr Sielaff (beide Hamburg). Im September 2014 wurde Seelenerbe e. V. vom Finanzamt Hamburg der Status der Gemeinnützigkeit zuerkannt und im Februar 2015 fand die erste ordentliche Mitgliederversammlung in Hamburg statt.

Hier kann eine Langversion der Geschichte von Seelenerbe e.V. heruntergeladen werden.

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